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Kreuzkümmel stammt ursprünglich vom Nilufer. Er ist ein Doldenblütler mit langen braunen oder grünen Samen, die wie die des Kümmels Riffeln haben. Manchmal findet man schwarzen Kreuzkümmel mit dünnen braunen Samen. Man wartet, bis die Samen gelb werden, um den Kreuzkümmel zu ernten. Man schneidet die Stängel ab und schlägt sie dann. Die so erhaltenen Samen werden zum Trocknen ausgebreitet. Sie werden dann entweder ganz oder gemahlen verzehrt. Auch wenn Kreuzkümmel und Kümmel ähnlich bezeichnet werden, handelt es sich doch um zwei ganz unterschiedliche Gewürze. Kreuzkümmel wird heute im Nahen und Mittleren Osten, Kleinasien (Türkei, Syrien, Iran) sowie in Indien und Pakistan angebaut.
Wissenschaftlicher Name: Cuminum cyminum
In Indien könnte man niemals auf Kreuzkümmel verzichten, und man findet ihn in allen Gewürzmischungen von Curry bis Garam Massala. Im Maghreb ist er im Kuskus, den Tajinen, Bratspießen, Bratwürsten und in der Gewürzmischung Ras el-Hanout vorhanden. Die Türken würzen Fleisch und Gemüse mit Kreuzkümmel. Die Mexikaner geben ihn zu Chili con carne und Guacamole und die Spanier in ihre Chorizo. In den Niederlanden wird Gouda oder Edamer damit gewürzt, in Frankreich Munster. Kreuzkümmel wird auch für alle Kohlsorten, Kartoffeln, Suppen, Omeletts, Lammragout und Lammbraten sowie Schweinebraten empfohlen.
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