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Ursprung

SCHWARZER PFEFFER

Ursprung

SCHWARZER PFEFFER

SCHWARZER PFEFFER

Sie sind an das feurige Gewürz vielleicht nur in Kombination mit Seesalz gewöhnt, aber schwarzer Pfeffer eignet sich in allen möglichen Rezepten und sein intensiver Geschmack verleiht fast jedem herzhaften Gericht ein gewisses Etwas . Unter indischen Händlern galt er schon vor Jahrhunderten nicht ohne Grund als „König der Gewürze“ . Heute ist schwarzer Pfeffer das weltweit meist verwendete Gewürz und ist besonders im Westen beliebt.

Das Gewürz wie wir es kennen, stammt von den Beeren der tropischen Rebenart „Piperaceae“. Diese nehmen im getrockneten Zustand eine schwarze Farbe an, und wie bei allen Früchten ist auch hier die Kultivierung gleichbedeutend mit dem Geschmack. Um den besten Geschmack zu erzielen, beziehen wir unsere Pfefferkörner von fachkundigen Anbauern aus aller Welt.

Geschmacksprofil

Das schwarze Pfefferkorn ist eine kleine Frucht, die kurz vor ihrer Reife, von grün zu rot, gepflückt wird. In der Mitte ist ein weißer Samen, der mehr Piperin enthält und dem Pfeffer seine Schärfe und seinen Biss gibt, während das Fruchtfleisch der schwarzen Schale ihm den fruchtigen, blumigen und aromatischen Charakter verleiht.

Eine Pfeffermühle oder Mörser und Stößel funktionieren am besten, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. Sobald die Körner zerstoßen werden, verdampfen die verborgenen kräftigen, ätherischen Öle. Fügen Sie sie daher erst am Ende des Kochens hinzu oder stellen Sie die Pfeffermühle auf den Tisch, so können Sie das Gericht weiter verfeinern. Das Gewürz passt besonders gut zu Steak. Sein natürlicher Geschmack wird durch die Schärfe verstärkt und sein markantes, holziges Aroma ist praktisch unverkennbar.

Günstigere gemahlene Pfefferkörner enthalten auch geschmacklose Stängel und Nadelköpfe (unbeschnittene Früchte), um bei der Mengenangabe nachzuhelfen. Unsere langjährige Partnerschaft mit tausenden von Anbauern auf der ganzen Welt stellt jedoch sicher, dass wir immer die bestmögliche Qualität beziehen.

Genau wir Weintrauben oder Kaffeebohnen sorgt die Sorte, der Herkunftsort und das Terroir des Pfefferkorns für eine Vielzahl verschiedener Aromen und Schärfegrade. Pfeffer wird überall auf der Welt angebaut.

Indonesischer Lampong-Pfeffer sorgt für eine sehr robuste Schärfe und einen intensiven Piniengeschmack. Schokoladenbraune indische Tellichery-Pfefferkörner haben ein blumiges Aroma und Noten von Zeder und Kirschen, sind aber weniger kräftig und scharf. Ein Malabar aus Indien oder malaysischer Sarawak hat einen ausgeprägteren Geschmack mit einem kräftigeren, holzigen Lakritzaroma.

Das Fachwissen über die Beschaffung des besten Pfeffers zusammen mit der Kunst der Mischung, um einen perfekt ausgeglichenen aromatischen würzigen Pfeffer herzustellen zeichnet uns vor anderen Gewürzhändlern aus.

Passt am besten zu…

Voll von Würze und Schärfe wirkt gemahlener schwarzer Pfeffer in fast jedem herzhaften Gericht fantastisch gut. Schwarzer Pfeffer wird häufig eingesetzt, um Soßen, Salate, Eier- oder Käsegerichte zu beleben. Eine Prise davon und ein Schuss Balsamico-Essig kann aber sogar die Süße von Erdbeeren stärker hervorheben.

Braten Sie Pilze in etwas Olivenöl und Butter an, bevor Sie damit ein getoastetes Ciabattabrot belegen und es gut mit gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen, um ein leckeres vegetarisches Gericht zu zaubern. Runden Sie Pasta oder Pizza mit einer ordentlichen Prise schwarzen Pfeffers ab oder streuen Sie ihn zusammen mit etwas geräucherter Paprika über Kartoffelecken.

Unser absoluter Gesundheitstipp ist eine Extraprise schwarzer Pfeffer als Alternative zu Salz.

Welcher Unterschied besteht zwischen weißem, schwarzem, grünem und rosa Pfeffer?

- Grüner, roter und schwarzer Pfeffer kommen alle von derselben Beere und werden an verschiedenen Reifepunkten geerntet. Sie werden anschließend auch anders behandelt, um ihnen einen markanten Geschmack und ein anderes Aussehen zu verleihen.

- Schwarzer Pfeffer wird aus Beeren der Pflanze „Piperaceae“ hergestellt. Diese werden bei erster Röte für 3-4 Tage sonnengetrocknet, um ihre vollmundigen fruchtigen Noten stärker hervorzubringen.

- Grüne Pfefferkörner sind die grünen, unreifen Beeren, die konserviert werden, um die Farbe zu erhalten. Da diese weniger reif sind, haben sie meist einen leichteren, frischeren Geschmack und weniger Piperin-Schärfe. Sie werden durch eine sanfte Lufttrocknung der Beeren abseits der Sonne, durch Schwefeldioxid oder eine Lauge konserviert.

- Weißer Pfeffer ist im Grunde genommen der Samen in der Mitte des schwarzen Pfeffers. Die Beeren werden gepflückt, wenn sie sehr rot sind. Nach der Sonnentrocknung werden sie in Wasser eingeweicht und fermentieren eine Woche lang. Die schwarzen Schalen werden dann, meist per Hand, weggerieben.

- Rote & orangefarbene Pfefferkörner werden auf dieselbe Weise konserviert wie grüne Pfefferkörner, es werden aber die reiferen orangefarbenen oder roten Beeren verwendet.

- Rosa Pfeffer sind keine „echten“ Pfefferkörner, sondern kommen vom peruanischen Pfefferbaum „Schinus molle“, der mit der Cashewnuss verwandt ist.

Geschichte

Vor tausenden von Jahren wurden Pfefferkörner von ägyptischen Pharaonen hoch geschätzt und sogar während Mummifizierungsritualen verwendet. Im Mittelalter war der enorme Bedarf an Pfeffer und anderen Gewürzen bereits so groß, dass die Welterforschung dadurch extrem beflügelt wurde – und auch der Konflikt zwischen Ländern. Tatsächlich wurde Pfefferkörnern nachgesagt, im Mittelalter so wertvoll gewesen zu sein, dass sie sogar als Zahlmittel eingesetzt wurden.

Wussten Sie schon?

- Schwarze Pfefferkörner sollten groß sein, eine einheitliche Größe und eine satte braune Farbe haben. Je dunkler das Pfefferkorn, desto mehr Geschmack hat es.

- Pfeffer wird bis heute in indischen Zeremonien als Tauschmittel, ähnlich wie Bargeld, verwendet

- Etwas überraschend ist vielleicht, dass das Pfefferkorn tatsächlich eine Frucht ist, die an einer Rebe wächst, genau wie Trauben oder Beeren